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Schweizer Eherecht

Unsere Anwälte sind Spezialisten im Schweizer Eherecht. Gerne beraten wir Sie persönlich in unserer Anwaltskanzlei in Zürich und treten für Ihre Interessen ein.

 

Die Scheidung in der Schweiz

In der Schweiz wird ca. jede zweite aller Ehen geschieden. Das schweizerische Scheidungsrecht ist klar umrissen. Die Ehescheidung wird im schweizerischen Zivilgesetzbuch geregelt. Das Familienrecht ist der 4. Teil des ZGB's. In diesem Teil findet man Gesetzesartikel zur Scheidung und zur Ehetrennung.

 

Der Gesetzgeber unterscheidet zwei verschiedene Möglichkeiten der Scheidung.

 

Sofern die Ehegatten sich über die Scheidungsfolgen einigen können, kann die Scheidungsanwältin oder der Scheidungsanwalt die Ehescheidung auf gemeinsames Begehren mit einer Scheidungkonvention einreichen. Diese Möglichkeit wird auch einvernehmliche Scheidung genannt und ist die kostengünstigste Art die Ehe zu beenden. In der Scheidungskonvention werden die Folgen der Scheidung geregelt. Die Ehegatten müssen sich über Allimente (Unterhalt für die Kinder, nachehelicher Unterhalt), die Vermögensteilung (güterrechtliche Auseinandersetzung) und die Belange der Kinder (Sorgerecht, Besuchsrecht, Betreuung, Obhut) einigen. Bei dieser Form der Scheidung kann man sich ohne Trennungszeit sofort scheiden lassen (ohne vorgeschriebene Trennungszeit). Sofern die Eheleute sich nicht vollumfänglich über alle Scheidungsfolgen einigen können (Teilkonvention), muss das Gericht die noch offenen Folgen bestimmen. Wesentlich für das Zustandekommen einer Scheidung auf gemeinsames Begehren ist der übereinstimmende Scheidungswille beider Eheleute. Sofern jedoch einer der Ehegatten nicht in die Scheidung einwilligt, muss eine Trennungsfrist von zwei Jahren abgewartet werden, bis einer der Ehegatten die Scheidungsklage einreichen kann.

 

Die Scheidung auf Klage eines Ehegatten kann nach Ablauf einer zweijährigen Trennungsfrist mit Hilfe eines Rechtsanwaltes für Scheidungen eingereicht werden.  Bei einer Kampfscheidung, d.h. bei der Scheidung auf Klage kommt es aufgrund der zweijährigen Trennungszeit in der Regel zu einem Eheschutzverfahren. In diesem Verfahren müssen sich die Eheleute über die Fortführung der Ehe bis zur Scheidung einigen, anderenfalls regelt dies das Familiengericht. Wie oben bereits erwähnt, ist es bei dieser Scheidungsform zwingend, eine Trennungsdauer abzuwarten. Ausserdem besteht auch die Möglichkeit mit Hilfe eines unserer Fachexperten für Scheidung, die Scheidung auf gemeinsames Begehren beim Gericht anhängig zu machen.

 

Als letzte Möglichkeit der Ehescheidung ist noch die Scheidung wegen Unzumutbarkeit zu nennen, diese kann nur dann Erfolg haben, wenn einem der Ehegatten die Fortsetzung der Ehe nicht mehr zugemutet werden kann. Es ist auch zu überprüfen, ob die Eheschiessung gültig war. Kam die Ehe gültig zustande oder führt die Eheungültigkeit zu einer Auflösung der ehelichen Gemeinschaft? Diese Fragen prüfen wir für Sie.

 

Weitere Informationen über die vier Formen der Scheidung finden Sie hier:
Art. 111 ZGB

Scheidung auf gemeinsames Begehren

Umfassende Einigung

  • gemeinsames Einreichen der Scheidung
  • vollständige Vereinbarung über die Scheidungsfolgen mit allen notwendigen Belegen und Anträgen
  • eine oder mehrere Anhörungen durch das Gericht (getrennt und zusammen)
  • Scheidungskonvention auf freien Willen und reiflicher Überlegung
  • Gericht fällt Scheidungsurteil

Teileinigung

  • Eheleute reichen gemeinsam die Scheidung mit Teileinigung ein, jedoch besteht Uneinigkeit über Scheidungsnebenfolgen
  • Gericht beurteilt die Scheidungsfolgen über die Uneinigkeit besteht
  • eine oder mehrere Anhörungen durch das Gericht (getrennt und zusammen)
  • Gericht fällt Scheidungsurteil

Scheidung auf Klage eines Ehegatten

Nach Getrenntleben

  • Ein Ehegatte kann eine Scheidungklage nach einer zweijährigen Trennungszeit einreichen
  • Die Trennungszeit muss im Fall der Uneinigkeit belegt werden

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Unsere Anwältinnen und Anwälte sind in allen Belangen des Eherecht, des Scheidungsrecht, des Familienrechts und des Kindes- und Erwachsenenschutzrechts spezialisiert. Ausserdem unterstützen wir Sie in den folgenden Rechtsgebieten:

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